Erklärt
Köy, Böreklik oder Dürüm Lavaş: welche nehmen Sie wofür?
Die drei Sorten ähneln sich und werden oft austauschbar verwendet. Das geht meistens gut, aber nicht immer: Ein Blatt, das für eine volle Füllung zu dünn ist, reißt, und ein Blatt, das für Gözleme zu fest ist, wird zäh. Hier steht, worauf Sie achten.
Köy Yufkası: dünn und geschmeidig
Köy Yufkası ist die Dorfvariante: dünn, rund und geschmeidig. Das Blatt ist bewusst so dünn, dass es beim Backen schnell gar ist und leicht bleibt.
Verwenden Sie sie dort, wo Schichten aufeinanderliegen sollen, ohne schwer zu werden. Für Börek in der Form, für Gözleme auf der Platte oder um am Tisch beim Essen einfach davon abzureißen.
Böreklik: etwas fester
Böreklik ist auf Börek zugeschnitten. Das Blatt ist eine Spur fester, und diesen Unterschied merken Sie erst beim Füllen: Es hält Spinat, Käse oder Hackfleisch, statt dass die Feuchtigkeit sofort durchzieht.
Im Ofen bleibt es leicht und blättrig. Für einen Börek, der eine halbe Stunde steht, bevor er auf den Tisch kommt, ist das die Sorte, die ihre Form behält.
Dürüm Lavaş: größer und biegsam
Dürüm Lavaş ist größer und zum Rollen gemacht. Auf die Biegsamkeit kommt es an: Ein voll belegter Dürüm mit Fleisch, Gemüse und Sauce muss sich straff aufrollen lassen, ohne dass an der Falte Risse entstehen.
Passt auch für Tantuni und für Wraps, in die Sie kräftig hineinbeißen wollen, ohne dass der Boden nachgibt.
Kurz zusammengefasst
Backen Sie im Ofen mit einer Füllung, ist Böreklik die sicherste Wahl. Rollen Sie auf, dann Dürüm Lavaş. Alles dazwischen, und erst recht alles, wofür Sie das Blatt flach verwenden, geht mit Köy Yufkası.
